Hallo meine Lieben!
Vielleicht können ja die ein oder anderen mit der Überschrift schon etwas anfangen, die Meisten unter euch fragen sich jedoch vermutlich… Was ist Zen Meditation? Ich muss gestehen, dass ich mit diesem Begriff bis vor einem Monat überhaupt nicht vertraut war und keine Ahnung hatte, was Zen ist. Dank einer Einladung im Vita Club Süd in Salzburg durfte ich an einem Zen Meditations-Kurs teilnehmen und am eigenen Leib Erfahrungen sammeln. Wie es mir gefallen hat und wozu es überhaupt gut ist, das erfährt ihr in meinem heutigen Post. 

Was ist Zen?

Meditation – Kraft – Ruhe – Gelassenheit – Klarheit – Konzentration – Energie – Balance

… diese Wörter stehen im Mittelpunkt von Zen. Aber noch einmal von Anfang an: unter Zen versteht man eine Art Meditation, die auf die Lehre des historischen Buddhas zurückgeht. Das Wort Zen kommt aus dem Japanischen und bedeutet Meditation. Natürlich gibt es eine Menge verschiedener Meditationsmethoden im Zen. Ich habe in meinem Kurs die sogenannte Zazen (= Sitzmeditation) und die Kinhin (= Gehmeditation) kennengelernt und durfte meine erste Teezeremonie miterleben.

Was bewirkt Zen überhaupt?

Vor allem im Alltag soll Zen helfen, mehr Kraft und Energie zu bekommen, um sich dadurch besser und klarer auf Dinge konzentrieren zu können. Bei unseren täglichen Anforderungen sollen wir dank dem Zen leistungsfähiger werden und eine innere Balance finden. Gerade im stressigen Alltag verlieren wir schnell unsere Gelassenheit und den Fokus für die wichtigen Dinge im Leben. Beim Zen geht es vor allem darum, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und die Stille sowie Leere zu genießen.

Meine Erfahrung

Da wäre jetzt mal das Theoretische. Wie sich Zen in der Praxis für einen totalen Anfänger wie mich anfühlt, interessiert euch vielleicht etwas mehr.

Bevor ich auf meinen Kurs eingehe, möchte ich noch kurz auf meine Vorgeschichte zum dem Thema Meditation eingehen. Ich bin, was die Meditation angeht, ein absoluter Neuling. Ich habe vor diesem Kurs noch nie wirklich Meditation ausprobiert und bin daher ohne jegliche Vorurteile zum Kurs gegangen. Mich hat es interessiert, ob meditieren etwas für mich ist und ob mir Zen schon nach einem Abend etwas in meinem Alltag hilft.

Conny Hörl, die Geschäftsführerin vom Vita Club Süd in Salzburg, hat selbst diesen Kurs in der eigenen Vita Zen-Lounge geleitet. Zu Beginn hat sie uns allgemeine Informationen zum Zen gegeben. Woher diese Art Meditation kommt, was sie bewirken soll und wie sie ihr hilft, den Alltag besser zu bewältigen.  Es war wirklich äußerst spannend und vor allem ihre Begeisterung vom Zen hat sich sofort auf mich übergewälzt.

Conny Hörl

Und dann war es auch schon soweit. Nach einer kurzen Einführung durften wir unsere erste Zazen-Runde (= Sitzmeditation) erleben. In diesem Moment war ich wirklich total gespannt, wie ich die 5 Minuten – in totaler Stille und ohne mich zu bewegen – finden werde. Anfangs war es für mich wirklich richtig schwer, meinen Kopf einmal auszuschalten und an Nichts zu denken. Und bei der ersten Zazen-Runde gelang es mir ehrlich gesagt auch nicht wirklich. Egal ob Augen offen oder geschlossen, ständig schwirrten mir Gedanken im Kopf herum. Von der innerlichen To-Do Liste, was ich denn heute unbedingt noch erledigen müsse, bis hin zu total unwichtigen Dingen, die den Tag über passiert sind. Tja, ich wusste schon länger, dass ich mir schwer tue im Alltag zur Ruhe zu kommen, aber dass ich es einfach nicht schaffen konnte, nur 5 Minuten an NICHTS zu denken, das war mir neu. Nja, nach einer kurzen Pause ging es dann auch schon an die 2. Runde Zazen. Dieses Mal sollte sie schon 7 Minuten dauern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich es dann dank der Tipps von Conny geschafft, endlich innerlich zur Ruhe zu kommen und einmal an wirklich Nichts zu denken. In der Pause hat uns Conny nämlich noch gesagt, dass wir uns wirklich nicht bewegen sollen und sollte es einmal wo etwas jucken, dann sollen wir versuchen an Nichts zu denken und kurze Zeit später ist dieser Reitz angeblich wieder weg. Denn eines könnt ihr euch sicher sein, wenn es heißt, man darf sich nicht bewegen, sondern muss jetzt 5 Minuten in der gleichen Haltung verharren, dann juckt es bestimmt irgendwo am Körper. Danach probierten wir noch eine Runde Kinhin (= Gehmeditation) und anschließend gab es die bekannte Teezeremonie namens “Sarei“.

Was hat es mir gebracht?

Natürlich war mir schon vor dem Kurs bewusst, dass ich nach einem Abend keine totale Veränderung spüren werde. Zen muss man einfach regelmäßig, am Besten jeden Tag machen und erst dann wird man einen Unterschied spüren. Ich bin, was so etwas angeht, leider immer etwas ungeduldig und möchte am Liebsten bereits 5 Minuten nach dem Kurs konzentriert und leistungsfähiger sein. Was ich aber auf jeden Fall gemerkt habe, ist, dass es echt schwierig ist, einmal wirklich an Nichts zu denken. Und was ich auch noch gelernt habe, ist, dass man einen innerlichen Juckreiz tatsächlich sehr leicht austricksen kann. 😉

Fazit

Ich bin wirklich dankbar für die Gelegenheit die Zen Meditation selbst zu testen und möchte meine Erfahrungen damit nicht missen. Es war total spannend und ich habe tatsächlich viel über mich selbst gelernt. Da ich aber leider für eine tägliche Zen Runde nicht die Zeit habe bzw. ich ehrlich gesagt zu faul bin, um um 22.00 Uhr noch zu meditieren, werde ich vermutlich in Zukunft nicht mehr allzu viel mit Zen verbringen.

Und jetzt habe ich auch noch richtig tolle News für euch. Für alle die Zen Meditation in Salzburg ausprobieren möchten, die können noch bis Ende diesen Jahres im Vita Club Süd kostenlos am Kurs teilnehmen. Es ist lediglich eine Voranmeldung dazu erforderlich. Mehr Informationen bekommt ihr direkt auf der Vita Club Website -> hier!

Ich hoffe, euch hat mein etwas anderer Beitrag gefallen. Solltet ihr mehr solcher Posts hier am Blog lesen wollen, dann gebt mir Bescheid.

Eure

Melanie

 

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