Hallo meine Lieben!
Die Malediven zählen zu den beliebtesten Reisezielen der Welt. Mit den Malediven verbinden die meisten von uns wahrscheinlich weiße Strände, Palmen, eine farbenfrohe Unterwasserwelt und eine Menge Geld. Diese Begriffe assoziiere zumindest ich mit den Malediven. Das eine Reise dorthin aber nicht gleich teuer sein muss, dass haben wir letztes Jahr am eigenen Leib erfahren. Wie unser Urlaub dort so ausgesehen hat und in welchem Hotel wir untergebracht waren, dass erzähle ich euch jetzt.

Angefangen hat unsere Reise in München. Von dort sind wir dann mit der Fluglinie “Emirates” nach Dubai geflogen und von dort ging es, nach 2 Stunden Aufenthalt, weiter nach Male. Male ist die Hauptstadt der Malediven und das wirtschaftliche Zentrum der Republik. Der Anflug auf Male war einfach traumhaft. Man hat so viele kleine Inseln gesehen und die Farbe des Meeres ist einfach nur unbeschreiblich schön. Von Male sind wir dann mit einem Speedboot auf unsere 25 Minuten entfernte Insel namens Chaaya Island gefahren. Auf dem Weg zu unserem Resort blieb auf einmal das Boot stehen und wir konnten eine Walfamilie sehen. Ein Wal ist sogar unter unserem Boot durchgetaucht und es war einfach unbeschreiblich die Tiere so nah zu beobachten. 🙂

Auf der Insel angekommen wurden uns als erstes kalte Handtücher gebracht und wir wurden mit einem kühlen, selbstgemachten Ice-Tea begrüßt. Danach haben wir auch schon unseren traumhaften Strand Bungalow bezogen. Unser Zimmer war einfach der Wahnsinn. Das Badezimmer war halb offen und wenn man duschen wollte, stand man quasi unter freiem Himmel. Direkt von unserem Bett aus haben wir auf das türkisfarbene Meer gesehen. Außerdem hatten wir einen kleinen, eigenen Strandabschnitt mit unseren Liegen – einfach traumhaft!

Nicht nur unser Bungalow war fantastisch sondern auch das Essen. Ich habe bisher in keinem Hotel so gut gegessen wie dort. Wir hatten 15 Tage lang, jeden Tag ein anderes Essen/ Essensauswahl und nichts wiederholte sich. Zu Mittag und am Abend wurde zusätzlich zum Buffet frisch gekocht. Außerdem hat es mittags noch ein eigenes Salatbuffet gegeben, wo ein Koch den Salat so zusammengestellt hat, wie man es wollte. 🙂 Von frischem Fisch über Sushi, Thai, bis hin zu Nudeln und Schweinsbraten war für jedermann etwas dabei.

Unser Hotel erstreckte sich über die gesamte Insel und war gegliedert in Doppelzimmer, Garten Bungalows, Familien Bungalows, Strand Bungalows, Wasser Bungalows und Wasser Suiten. Wir haben uns für einen Strand Bungalow entschieden, da der Aufpreis von Doppelzimmer minimal war und deren Ausstattung aber um einiges besser ist. Zum Glück hat sich das auch bewahrheitet und so waren wir mit unserer Wahl komplett zufrieden. Ich würde euch wirklich sehr zu einem Strand Bungalows raten. Im Vergleich zu einem Wasser Bungalow sind sie um einiges billiger und von der Ausstattung eher gleich, nur mit dem wesentlichen Unterschied, dass bei einem Wasser Bungalow ständig Wellen bei den tragenden Holzmasten dagegen schlagen und dies ziemlich laut ist, vor allem in der Nacht, wenn man schlafen möchte. 🙂

Und auch die Strandlagune lädt zu kleinen Schnorcheleinheiten ein. Falls ihr aber auf der Suche nach einer bunten, vielfältigen Unterwasserwelt seid, muss ich euch hier leider etwas enttäuschen. Die verschiedenen Fischarten die im Hausriff zu finden sind, kann man an zwei Händen abzählen und daher würde ich das Riff vor allem Anfänger empfehlen. Gerade für Taucher und Menschen die keine Scheu vor Fischen haben, denen würde ich definitiv zu Ausflügen raten, aber dazu im nächsten Absatz mehr.

Natürlich waren wir nicht 15 Tage nur im Hotel, sondern haben auch Ausflüge gemacht. Wir waren zwei Mal schnorcheln und einmal haben wir ein, nicht weit entferntes, Fischerdorf besucht. Schnorchelausflüge werden entweder von der Tauchschule oder direkt vom Hotel organisiert. Hierbei würde ich euch sehr zu den Ausflügen der Tauschschule raten. Sie sind um einiges günstiger und finden selbst mit wenigen Teilnehmern statt. Wir waren gerade mal zu Viert. 😉 Außerdem sind sie um einiges besser organisiert und auch der Guide weiß wovon er spricht. 😉 Das Fischerdorf namens Huraa liegt gerade mal 10 Minuten von Chaaya Island entfernt und wird jeden Freitag vom Hotel aus angefahren. Dort findet eine kleine Führung statt, wo wir die Schule besuchten (welche geschlossen war) und uns ein paar “Sehenswürdigkeiten” angeschaut haben (Handwerksbetrieb, Moschee, Friedhof etc). Dann hatten wir noch 1 Stunde Zeit, um uns selbst auf der Insel umzusehen und einen besseren Einblick in das tatsächliche Leben der Menschen dort zu bekommen.

An unserem letzten Tag bzw. am Tag unserer Heimreise hatten wir noch kurz Zeit etwas zu frühstücken und direkt nach dem Auschecken wurden wir von einem Speedboot abgeholt und zurück zum Flughafen gebracht. 🙂 Von dort sind wir wieder über Dubai nach München geflogen und waren um kurz vor Mitternacht endlich wieder in unseren eigenen Vier-Wänden in Salzburg! 🙂

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in unseren traumhaften Urlaub auf den Malediven geben. Vielleicht seid ihr ja im Moment selbst auf der Suche nach dem nächsten Reiseziel bzw. einem passenden Hotel auf den Malediven und daher freue ich mich, wenn ich euch mit meinem Beitrag etwas weiterhelfen konnte.

Eure

Melanie <3

Hotel: Cinnamon Dhonveli Resort (hieß letztes Jahr übrigens noch Chaaya Dhonveli Resort)

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